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Feuerwehr im Einsatz beim Biathlon-Weltcup

Ruhpolding. Wenn in der Chiemgau-Arena in den letzten Tagen die besten Skijäger aus aller Welt beim Biathlon-Weltcup um Sieg und Stockerlplätze wetteiferten, bedeutete dies für die Feuerwehren einen der größten Einsätze im Jahresverlauf. An den fünf Wettkampftagen standen täglich rund 45 Feuerwehrmänner und –frauen bereit und erbrachten rund 2000 Dienst- und Bereitschaftsstunden. Die Floriansjünger sorgten für die Sicherheit in der Chiemgau-Arena sowie im Champions-Park im Ruhpoldinger Dorfzentrum. Zudem unterstützten sie die Polizei bei der Verkehrslenkung, wiesen Auto- und Busfahrern die Parkplätze zu, wachten darüber, dass es beim Ein- und Ausstieg der Zuschauer aus den Shuttlebussen, nicht zu gefährlichem Gedränge oder Stürzen kommen konnte und kontrollierten die ausgewiesenen Rettungswege.

Die umfangreichen vorbeugenden Maßnahmen, die alljährlich im Vorfeld des Weltcups von der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt sowie mit Rettungsdienst und Feuerwehr abgestimmt und getroffen werden, erwiesen sich auch in diesem Jahr als wirkungsvoll. Während der Weltcuptage kam es zu keinem nennenswerten Einsatz der Florianjünger.

Rund 20 Mann der Feuerwehr Ruhpolding standen während der Biathlonrennen mit Löschfahrzeugen als Sicherheitswache bereit, um im Ernstfall schnell agieren und mit einer Brandbekämpfung beginnen zu können. Zusätzlich wurde ein Löschbuggy der Feuerwehr Übersee vorgehalten. Dieses geländegängige Kleinfahrzeug, das mit einer Druckluft-Schaumlösch-Anlage ausgestattet ist, leistete schon bei anderen Großveranstaltungen, zum Beispiel beim Chiemsee-Summer, wertvolle Dienste. Mit dem wendigen, allradgetriebenen Gefährt können die Floriansjünger auch auf nicht asphaltierten Wegen schnell bis Einsatzort gelangen. Während der gesamten Biathlontage stand zudem eine neunköpfige Mannschaft der Feuerwehr Ruhpolding bereit, wenn sie zur Brandbekämpfung oder technischen Hilfeleistung gebraucht werden. Diese ständige Bereitschaft wurde vor allem vorgehalten, um rasche Hilfe bei Notfällen im Ort sowie im Champions-Park gewährleisten zu können. Während des Weltcups sind sehr viele Touristen und Biathlon-Fans in Ruhpolding zu Gast sind, viel mehr als die Gemeinde Einwohner hat.

Umfangreiche personelle Unterstützung erhielt die Feuerwehr Ruhpolding durch die Kameraden aus Eisenärzt und Inzell. Die Nachfeuerwehren kümmern sich um die Einweisung der Besucher auf den ausgewiesenen Parkplätzen. Insgesamt waren täglich rund 25 Feuerwehrler der Nachbarwehren im Einsatz. Sie kontrollierten auch die Zufahrten zur Chiemgau-Arena, die als Rettungswege freigehalten werden mussten. Bei der An- und Abfahrt der Busse an der Wettkampfstätte standen die Feuerwehrler bereit, ebenso zur Straßensperre der Bundesstraße eine Stunde vor Rennbeginn bis zum Ende des Wettbewerbs. Die Feuerwehrhelfer sind dabei besonders für die Polizei eine wertvolle Unterstützung.

Für die Sicherheit beim großen Wintersportereignis geschieht vieles im Hintergrund. So steht auch von Seiten des Sachgebiets „Öffentliche Ordnung, Sicherheit und Katastrophenschutz“ des Landratsamt Traunstein stets ein verantwortlicher Mitarbeiter auf Bereitschaft parat, um im Falle eines größeren Schadensereignissen den vorbereiteten Sonder-Einsatzplan in Kraft zu setzen. Angewandt werden musste er erfreulicherweise nicht. Kreisbrandinspektor Georg König lobte die gute und kooperative Zusammenarbeit der Feuerwehren während der Biathlon-Tage sowie die enge Kooperation mit der Gemeinde Ruhpolding und allen beteiligten Hilfsorganisationen, besonders mit dem Bayerischen Roten Kreuz und der Polizei. Als sehr positiv habe sich die gemeinsame Einsatzzentrale von Feuerwehr und Regionalverkehr Oberbayern (RVO) erwiesen. Von den Feuerwehrkräften konnte so der Bedarf an zusätzlichen Bussen auf kürzestem Weg gemeldet und von der RVO schnellstens Abhilfe organisiert werden. König hob auch hervor, dass alle, beim Biathlon-Weltcup eingesetzten Feuerwehrdienstleistenden ehrenamtlich tätig waren und meist Urlaub und Freizeit für den Dienst aufwendeten. „Das ehrenamtliche Engagement verdient höchste Anerkennung“, so König.

Die gute und umfangreiche Vorbereitung und die große Präsenz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften trugen auch in diesem Jahr entscheidend zum reibungslosen Verlauf des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding bei.

Text: Peter Volk

Ruhpolding Backstage

Hier finden Sie Informationen rund um die Vorbereitungen für den Biathlon Weltcup in Ruhpolding
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14:30 Sprint Frauen 7,5 km

14:30 Sprint Männer 10 km

14:30 Staffel Frauen 4 x 6 km

14:15 Staffel Männer 4 x 7,5 km

12:15 Verfolgung Frauen

14:30 Verfolgung Männer

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